Wie rechnet ihr einen Öffnungstag richtig?
Zählt nur, was durch das Öffnen wirklich entsteht. Miete, Versicherung und Leasing zahlt ihr auch am geschlossenen Tag, die gehören also nicht in diese Rechnung. Hier ein erfundenes Beispiel, das Restaurant Laterne an einem Montag, mit zwei Personen je acht Stunden zum Mindestlohn.
| Posten | 2026 | 2027 |
|---|---|---|
| Umsatz netto | 600 Euro | 600 Euro |
| Wareneinsatz, 30 Prozent | 180 Euro | 180 Euro |
| Lohn, 16 Stunden | 222 Euro | 234 Euro |
| Arbeitgeberkosten, im Beispiel pauschal 20 Prozent | 45 Euro | 47 Euro |
| Strom, Wasser, Reinigung, im Beispiel | 50 Euro | 50 Euro |
| Bleibt übrig | 103 Euro | 89 Euro |
Der Mindestlohn liegt laut Mindestlohnanpassungsverordnung bei 13,90 Euro seit Januar 2026 und bei 14,60 Euro ab Januar 2027. Setzt eure echten Zahlen ein. Stehen die Inhaber selbst im Service, zählt deren Zeit in dieser Rechnung nicht, und genau das täuscht oft.
Was spricht trotzdem fürs Öffnen?
Stammgäste und Gewohnheit. Wer montags immer kommt, sucht sich sonst vielleicht ein anderes Lokal, und das kostet euch auch dienstags. Ein offener Laden, wenn die Nachbarn zu sind, kann außerdem ein Vorteil sein. Beides seht ihr nicht in einer Tagesrechnung, also fragt eure Montagsgäste einfach.
Gegen das Öffnen spricht der Mensch hinter der Theke. 103 Euro für einen ganzen Tag ohne Pause sind wenig, wenn dafür seit Wochen kein Tag frei war. Ein ausgeruhtes Team am Freitag kann mehr wert sein als ein schwacher Montag.
Was testet ihr, bevor ihr schließt?
- Kürzer öffnen. Nur Abend oder nur Mittag spart oft den größten Teil des Lohns.
- Einen Grund schaffen, etwa ein festes Gericht für diesen Tag. Mehr Ideen stehen unter ruhige Tage füllen.
- Stammgästen einen Anreiz geben, etwa doppelte Stempel nur an diesem Tag.
Gebt jedem Versuch acht Wochen und vergleicht mit denselben Wochen davor. Ein einzelner Montag sagt nichts, Wetter und Feiertage verzerren zu stark.
Wie testet ihr einen Montags-Anreiz, ohne alles von Hand zu zählen?
Mit NFCeez geht das über einen Boost auf der Stempelkarte. In der App wählt ihr doppelte Stempel und den Montag als Tag. Gäste haben die Karte in Apple Wallet oder Google Wallet, euer Team scannt wie immer, und montags zählt jeder Besuch doppelt. Die App schlägt auch selbst einen Boost aus euren Zahlen vor und zeigt danach, was er gebracht hat. Die Grenze: Gezählt werden nur Gäste mit Karte, nicht alle, die montags kommen, und euren Umsatz kennt die App nicht. Wie Boosts aussehen, zeigt die digitale Stempelkarte.
Was ändert ihr, wenn ihr schließt?
Alle sichtbaren Zeiten am selben Tag: bei Google, an der Tür, auf Instagram und auf eurer Seite. Nichts ärgert mehr, als vor einer verschlossenen Tür zu stehen. Wie das bei Google geht, steht im Artikel zum Google-Unternehmensprofil.
Euer nächster Schritt: Tragt die Zahlen eurer letzten acht Montage in die Tabelle ein.
So macht es NFCeezEin Grund, am ruhigsten Tag zu kommen.Mit einem Boost zählt jeder Besuch an dem Tag doppelt, den ihr wählt. Die App zeigt danach, was er gebracht hat, und eure Stammgäste sammeln in der Wallet.So funktioniert's

