Business

Aus Gästen werden Stammgäste.

Wie richtet ihr das Google-Unternehmensprofil für euer Restaurant oder Café ein?

Die vollständige Anleitung Schritt für Schritt, mit den Menünamen aus Googles deutscher Hilfe. Stand November 2026.

Google und KI6 Min. LesezeitAktualisiert am 2. November 2026NFCeez Redaktion

Restaurant bei Tageslicht mit Holztischen

Das Unternehmensprofil, früher Google My Business, ist das, was Gäste bei Google und in Maps zu eurem Betrieb sehen. Die Menünamen unten stammen aus Googles deutscher Hilfe. Google benennt sie gelegentlich um, und manche Namen hängen von Land und Kategorie ab. Falls etwas bei euch anders heißt, nehmt den nächstliegenden Punkt.

Was braucht ihr vor dem Start?

  • Ein Google-Konto, das dem Betrieb gehört, nicht einer einzelnen Aushilfe.
  • Den Namen genau so, wie er am Schild steht.
  • Eine feste Adresse mit Beschilderung. Postfächer und virtuelle Büros sind nicht erlaubt.
  • Telefonnummer, Öffnungszeiten und die aktuelle Speisekarte als Foto oder PDF.
  • Ein paar scharfe Fotos: außen, innen, Essen, dazu euer Logo.

Wie legt ihr das Profil an oder übernehmt es?

Sucht euren Betrieb zuerst in Google Maps, denn oft gibt es schon ein Profil, das Gäste oder Google angelegt haben. Laut Google ist das Anlegen und Beanspruchen kostenlos. Welcher Weg passt, zeigt diese Tabelle:

Was ihr findetWas ihr tut
Kein Profilbusiness.google.com/add öffnen, „Unternehmen zu Google hinzufügen“ wählen, der Anleitung folgen
Profil ohne InhaberIn Maps den Betrieb wählen, „Inhaberschaft für dieses Unternehmen geltend machen“, dann „Jetzt verwalten“. In der Maps-App zuerst „Info“ antippen
Profil, das schon jemand anderes bestätigt hatBeim aktuellen Inhaber den Zugriff anfragen, kein zweites Profil anlegen

Wie bestätigt ihr euer Unternehmen?

Die Bestätigung beweist Google, dass ihr den Betrieb wirklich führt, und ihr wählt sie über den „Bestätigungsprozess“. Welche Methoden ihr seht, entscheidet Google. Das lässt sich nicht ändern.

MethodeWas passiertStolperstein
Telefon oder SMSCode kommt per Anruf oder SMSAnruf-Menüs mit Bandansage nehmen den Code nicht an
E-MailAnleitung kommt per E-MailAdresse muss erreichbar sein
Live-VideoanrufStandort und Nachweis live zeigenNur während eurer Öffnungszeiten und vor Ort. Zeigt Schild, Ausstattung mit eurem Logo, Mitarbeiterbereich oder Schlüssel
PostkarteFünfstelliger Code per PostKommt meist binnen 14 Tagen, gilt 30 Tage. Während der Wartezeit Name, Adresse und Kategorie nicht ändern und keinen neuen Code anfordern

Die Prüfung dauert laut Google meist bis zu fünf Arbeitstage. Wenn ein Live-Videoanruf angeboten wird, empfiehlt Google genau diesen.

Welche Felder füllt ihr zuerst aus?

Füllt zuerst Name, Kategorie, Adresse, Telefon und Website aus, denn daran hängt alles Weitere. Der Weg ist immer gleich: business.google.com öffnen, „Profil bearbeiten“ wählen, ändern, „Speichern“. In der Maps-App tippt ihr unten rechts auf „Unternehmen“, dann auf „Profil bearbeiten“. Google prüft Änderungen, bevor sie sichtbar werden.

FeldBeispiel: Café Morgenrot (erfunden)Regel
Name des UnternehmensCafé MorgenrotNicht „Café Morgenrot, bester Brunch der Stadt“. Slogans und Öffnungszeiten sind nicht erlaubt
KategorieCaféKategorien beeinflussen das lokale Ranking. Die erste ist die primäre. Wählt so wenige und so genaue wie möglich
AdresseEure echte Straße und HausnummerEin Standort, ein Profil
TelefonnummerEure Festnetz- oder MobilnummerBis zu zwei weitere möglich, kein Fax, möglichst keine zentrale Hotline
Websitehttps://eure-adresse.deMit http:// oder https://. Muss zu eurem Betrieb führen

Die Kategorie beantwortet „Dieser Betrieb IST ein …“, nicht „Dieser Betrieb HAT ein …“. Bis zu neun weitere sind möglich, aber nur, wenn sie wirklich stimmen. Eine Änderung kann eine neue Bestätigung auslösen, deshalb ändert sie nicht während der Postkarten-Wartezeit. Wer keine eigene Website hat, findet im Artikel braucht mein Café eine Website eine ehrliche Antwort.

Wie ändert ihr Öffnungszeiten bei Google?

Öffnungszeiten ändert ihr unter „Profil bearbeiten“ und dann „Öffnungszeiten“. Die Schritte:

  1. „Profil bearbeiten“, dann „Öffnungszeiten“ wählen.
  2. Neben den Öffnungszeiten auf „Bearbeiten“ klicken und „Geöffnet mit Angabe der Öffnungszeiten“ wählen.
  3. Die offenen Wochentage markieren und die Zeiten wählen.
  4. Für eine Mittagspause zwei Einträge pro Tag anlegen, einen davor und einen danach.
  5. „Speichern“.

Bei Restaurants gehören hier die Zeiten hinein, in denen Gäste im Haus essen können, nicht die Lieferzeiten.

Für Feiertage und Sondertage gilt dieser Weg: „Profil bearbeiten“, „Öffnungszeiten“, neben „Spezielle Öffnungszeiten“ auf „Bearbeiten“. Dann ein vorgeschlagenes Datum über „Prüfen“ öffnen oder „Datum hinzufügen“, Zeiten eintragen oder „Geschlossen“ ankreuzen, „Speichern“. Bestätigt die Feiertage auch dann, wenn ihr normal geöffnet habt. So sehen Gäste, dass die Zeit stimmt.

Wie lange ihr schließtWas ihr wählt
Bis zu 7 TageSpezielle Öffnungszeiten, je Tag „Geschlossen“
Mehr als 7 Tage, Saisonpause oder unbestimmt„Vorübergehend geschlossen“
Für immer„Dauerhaft geschlossen“

Vorübergehend geschlossene Betriebe können laut Google bei allgemeinen Suchen hinter geöffneten stehen. Stellt die Zeiten nach der Pause deshalb sofort wieder um.

Wie kommt die Speisekarte in euer Google-Profil?

Die Speisekarte kommt über den Menü-Editor oder als Link ins Profil, und beides geht parallel.

  1. „Speisekarte bearbeiten“ wählen.
  2. Für Gerichte „Speisekartenabschnitt hinzufügen“ und „Artikel zur Preisliste hinzufügen“ nutzen.
  3. Für Fotos oder PDF oben „Fotos der Speisekarte“ wählen, dann „Fotos oder PDF-Datei auswählen“.
  4. Für eure eigene Karte: „Profil bearbeiten“, „Informationen zum Unternehmen“, „Kontakt“, „Link zur Speisekarte“, Adresse eintragen, „Speichern“.
  5. Unter „Gesamte Speisekarte“ könnt ihr die bevorzugte Quelle festlegen.

Änderungen brauchen laut Google 24 bis 48 Stunden. Die Funktion „Speisekarte generieren“ aus Foto oder PDF ist experimentell, prüft das Ergebnis also Zeile für Zeile, besonders Preise. Der eigene Link hat einen Vorteil: So pflegt ihr die Karte an einem Ort. Achtet dabei auf zwei Dinge: Die Adresse hinter dem Link bleibt dauerhaft gleich, und ihr könnt die Karte dahinter selbst vom Handy ändern, ohne jedes Mal eine neue Datei hochzuladen.

Wie fügt ihr Reservierung, Fotos und Details hinzu?

Die restlichen Punkte sind schnell erledigt und werden oft vergessen:

  • Reservierung: „Buchung“ wählen, „Link hinzufügen“, Adresse eintragen, „Speichern“. Bestellungen laufen über „Lebensmittel bestellen“. Was sich für euch lohnt, steht im Artikel Online-Tischreservierung.
  • Fotos: Euren Betrieb bei Google oder Maps suchen, „Fotos“, dann „Fotos hinzufügen“, „Logo hinzufügen“ oder „Titelbild hinzufügen“. Erlaubt sind JPG oder PNG, 10 KB bis 5 MB. Empfohlen sind 720 × 720 Pixel, mindestens 250 × 250. Sichtbar wird es erst nach der Bestätigung, meist binnen 24 bis 48 Stunden.
  • Attribute: „Profil bearbeiten“, „Mehr“, neben der Gruppe „Bearbeiten“, dann „Ja“ oder „Nein“, etwa bei „WLAN“ oder „Nur Barzahlung“. Die Namen können je nach Land und Kategorie abweichen.
  • Team: Dreipunkt-Menü, „Einstellungen für das Unternehmensprofil“, „Personen und Zugriff“, „Hinzufügen“, E-Mail eintragen, „Inhaber“ oder „Administrator“ wählen, „Einladen“. Gebt Aushilfen keinen Inhaberzugang.
  • Beiträge: „Beiträge“, „Beitrag hinzufügen“, dann „Aktuelles“, „Angebot“ oder „Veranstaltung“, zum Schluss „Veröffentlichen“.

Welche Fehler kosten Restaurants am meisten?

FehlerWarum das schadetWas stattdessen
„Restaurant Laterne 24 Stunden geöffnet“ als NameVerstößt gegen Googles RichtlinienNur der echte Name
Kategorie „Dessertrestaurant“, weil es auch Tiramisu gibtKategorie beschreibt den Betrieb, nicht das AngebotDas, was ihr im Kern seid
Zweites Profil für denselben StandortPro Standort ist nur eines erlaubtAltes Profil übernehmen
Links im BeschreibungstextDort sind keine Links erlaubtFelder „Website“ und „Link zur Speisekarte“
Öffnungszeiten seit Monaten nicht geprüftGäste stehen vor verschlossener TürFester Termin, siehe unten

Wie seht ihr, ob das Profil etwas bringt?

Unter „Leistung“ seht ihr, wie Gäste euer Profil nutzen. Zeitraum wählen, „Übernehmen“. Google zeigt dort etwa Suchbegriffe, Aufrufe, Routenanfragen, Anrufe, Website-Klicks und Klicks auf die Speisekarte. Die Suchbegriffe werden am Monatsanfang aktualisiert. Leistungsdaten gibt es nur für bestätigte Profile.

Was das für eure Sichtbarkeit bedeutet, steht im Artikel bei Google und in ChatGPT gefunden werden. Wie neue Bewertungen dazukommen, steht unter mehr Google-Bewertungen.

Wie pflegt ihr Speisekarte und Links an einer Stelle statt an fünf?

So läuft das mit NFCeez: In der App legt ihr euren Betrieb mit Name und Adresse an und ergänzt Logo, Titelbild, Öffnungszeiten, eure Links und den Link zu eurer Google-Bewertung. Die Speisekarte fotografiert ihr oder ladet sie als PDF hoch, die KI macht daraus eine digitale Karte, und ihr prüft sie vor dem Veröffentlichen. Alles zusammen steht auf eurer Smart Page unter nfceez.de, gefolgt vom Namen eures Betriebs.

Diese Adresse tragt ihr bei Google unter „Link zur Speisekarte“ ein. Ändert sich ein Preis, passt ihr ihn in der App an, und der nächste Gast sieht ihn, ohne dass ihr bei Google eine neue PDF hochladet. In der App seht ihr außerdem, wie viele Besuche über Google kamen.

Die Grenze: NFCeez ändert euer Google-Profil nicht. Öffnungszeiten, Feiertage und Fotos pflegt ihr bei Google weiterhin selbst, am besten am selben Monatstermin. Wie die Seite für Gäste aussieht, zeigt die Übersicht zur Smart Page.

Was macht ihr heute als Nächstes?

Sucht euren Betrieb jetzt in Google Maps, prüft, ob es ein Profil gibt, und startet die Bestätigung. Tragt euch danach einen festen Termin ein: zum Monatsersten Öffnungszeiten, Feiertage und Speisekarte kontrollieren. Dauert fünf Minuten und erspart euch den Anruf eines Gastes vor verschlossener Tür.

So macht es NFCeezEine Adresse für Karte, Links und Bewertung.Den Link tragt ihr einmal bei Google ein. Danach ändert ihr Preise und Gerichte in der App, und wer über Google kommt, sieht die aktuelle Karte.So funktioniert's

Fragen zum Google-Unternehmensprofil.

  1. Nichts. Google bietet das Anlegen und Beanspruchen kostenlos an, auch für Restaurants und Cafés.

  2. Ja. Google My Business ist der frühere Name, heute heißt das Produkt Google-Unternehmensprofil.

  3. Die Prüfung dauert meist bis zu fünf Arbeitstage. Eine Postkarte kommt in der Regel binnen 14 Tagen, ihr Code läuft nach 30 Tagen ab.

  4. Über „Profil bearbeiten“, „Öffnungszeiten“ und „Spezielle Öffnungszeiten“. Dort könnt ihr ein vorgeschlagenes Datum prüfen oder selbst eines anlegen und „Geschlossen“ ankreuzen.

  5. Ja. In der Google Maps App unten rechts auf „Unternehmen“ tippen und dann „Profil bearbeiten“ wählen.

  6. Fotos erscheinen erst nach der Bestätigung des Profils und können danach bis zu 48 Stunden brauchen. Steht „Nicht genehmigt“ dabei, haben sie gegen die Richtlinien verstoßen.

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