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Aus Gästen werden Stammgäste.

Darf ich KI-Fotos von Gerichten auf die Speisekarte setzen?

Ja, wenn das Bild zeigt, was wirklich kommt, und klar als KI markiert ist. Ein echtes Handyfoto ist trotzdem meist die bessere Wahl.

Speisekarte2 Min. LesezeitAktualisiert am 2. November 2026NFCeez Redaktion

Wann wird ein KI-Bild zum Problem?

Sobald es mehr verspricht, als der Teller hält. § 5 UWG verbietet irreführende Angaben über wesentliche Merkmale einer Ware, darunter Menge, Beschaffenheit und Zusammensetzung. Ein Foto, das zehn Garnelen zeigt, wenn drei kommen, ist also auch als KI-Bild ein Risiko, genau wie als geschöntes echtes Foto. Das UWG unterscheidet hier nicht nach der Technik.

BeispielUnsere Einschätzung
KI-Bild zeigt das Gericht genau wie serviert, gekennzeichnetVertretbar.
Sichtlich gezeichnete IllustrationUnkritisch, täuscht niemanden.
Täuschend echtes Foto ohne HinweisLasst es, es riskiert Ärger und Vertrauen.
Größere Portion, andere Zutaten als in WirklichkeitNicht machen, egal ob KI oder Kamera.

Muss ein KI-Foto gekennzeichnet werden?

Sicher sagen lässt sich das noch nicht. Der EU AI Act verpflichtet in Artikel 50 Absatz 4 alle, die täuschend echte KI-Inhalte verwenden, dazu, das offenzulegen. Das gilt laut dieser Quelle ab dem 2. August 2026. Ein Deepfake ist nach Artikel 3 Nummer 60 ein KI-Bild, das echten Personen, Gegenständen oder Orten ähnelt und fälschlich echt wirken würde.

Ob ein Bild von einem Burger darunterfällt, hat unseres Wissens noch niemand entschieden. Die Definition nennt ausdrücklich Gegenstände, und wer das Bild für echt hält, liegt falsch. Ein kurzer Hinweis wie "KI-Bild" kostet euch nichts und löst das Problem. Fragen zum Einzelfall beantwortet die IHK.

Sind echte Fotos nicht besser?

Meistens ja. Ein echtes Foto zeigt, was Gäste bekommen, und das ist auf Dauer das beste Argument. Dafür braucht ihr keinen Profi: Stellt den Teller ans Fenster, fotografiert ohne Blitz mit dem Handy von schräg oben, und nehmt ein Gericht, das gerade frisch rausgeht. Wichtiger als das schönste Licht ist, dass die Portion stimmt.

KI-Bilder sind dann eine Lücke zum Überbrücken, zum Beispiel beim Start, wenn Fotos für die ganze Karte fehlen. Ersetzt sie nach und nach, beginnend mit euren meistverkauften Gerichten.

Wie die KI sonst bei der Karte hilft, steht im Artikel Speisekarte mit KI erstellen.

Wie mischt ihr echte Fotos und KI-Bilder, ohne zu täuschen?

In der Speisekarte von NFCeez entscheidet ihr beim Einlesen eurer Karte mit Ja oder Nein, ob die KI Fotos machen soll. Gemacht werden sie nur für Gerichte mit Beschreibung, und Gäste sehen an jedem dieser Bilder ein Zeichen, dass es ein KI-Foto ist. Sobald ihr ein eigenes Foto habt, nehmt ihr es stattdessen. Prüft trotzdem jedes Bild gegen den echten Teller und ersetzt zuerst die, die mehr zeigen, als ankommt. Ob das Zeichen rechtlich in jedem Fall reicht, kann auch NFCeez nicht versprechen.

Was tut ihr heute Abend?

Euer nächster Schritt: Geht heute Abend eure Karte durch und markiert jedes KI-Bild, das mehr zeigt, als auf dem Teller ankommt. Das ersetzt ihr zuerst.

So macht es NFCeezKI-Bilder mit Zeichen, eigene Fotos jederzeit.Ob die KI Fotos macht, entscheidet ihr mit Ja oder Nein. Gäste sehen an jedem KI-Bild ein Zeichen, und eure eigenen Fotos könnt ihr jederzeit nehmen.So funktioniert's

Fragen zu KI-Fotos

  1. Das ist besser als nichts, sagt aber nicht, dass das Bild von einer KI stammt. 'KI-Bild' ist klarer.

  2. Dieselben Grenzen gelten auch dort: Es darf nichts versprechen, was nicht kommt. Kennzeichnet KI-Bilder auch in Posts.

  3. Manche sicher, und spätestens am Tisch, wenn das Gericht anders aussieht. Deshalb zählt die Kennzeichnung und die Nähe zum echten Teller.

  4. Ja, aber lest jede Zeile selbst. Für falsche Angaben zu Zutaten oder Allergenen bleibt ihr verantwortlich.

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