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Aus Gästen werden Stammgäste.

Darf ein Restaurant nur eine QR-Code-Speisekarte haben?

Das Gesetz nennt QR-Codes gar nicht. Sicher ist nur: Am Eingang muss ein Preisverzeichnis hängen, und am Tisch braucht ihr eine Lösung für alle.

Speisekarte2 Min. LesezeitAktualisiert am 2. November 2026NFCeez Redaktion

Was verlangt das Gesetz genau?

Die Regel steht in § 13 der Preisangabenverordnung. Das gilt für alle, die Speisen oder Getränke anbieten, und es gibt drei Wege für das Preisverzeichnis.

Weg nach § 13 Abs. 2Wie das aussieht
Gut lesbar anbringenTafel oder Karte an der Wand, die man vom Platz oder an der Theke lesen kann.
Auf den Tischen auslegenGedruckte Karte liegt am Platz.
Vor der Bestellung vorlegenDas Team reicht jedem Gast die Karte, und auf Verlangen auch bei der Abrechnung.

Ein QR-Code kommt in dieser Aufzählung nicht vor. Eine Entscheidung oder amtliche Aussage zur reinen QR-Karte haben wir nicht gefunden. Ein Verbot steht also nicht im Text, eine Erlaubnis aber auch nicht. Wer nur auf den Code setzt, trägt dieses Risiko. Wie eure zuständige Stelle das sieht, kann euch die IHK sagen.

Was muss am Eingang hängen?

Ein Preisverzeichnis der wesentlichen Speisen und Getränke, und zwar neben dem Eingang. Das schreibt § 13 Abs. 2 zusätzlich vor. Gehört das Lokal zu einem größeren Betrieb, reicht der Eingang des Gastronomiebereichs. Alle Preise müssen nach Abs. 5 Bedienungsgeld und sonstige Zuschläge enthalten.

Ein QR-Code neben der Tür ist dafür kein sicherer Ersatz. Hängt dort eine kurze, gedruckte Liste mit den wichtigsten Gerichten und Getränken. Wer nur Kaffee und Kuchen verkauft, kommt mit wenigen Zeilen aus.

Warum dürfen Allergene digital sein und Preise vielleicht nicht?

Weil es dafür eine eigene Regel gibt. § 4 LMIDV erlaubt elektronische Informationen ausdrücklich, wenn sie direkt und leicht zugänglich sind und ein Hinweis im Lokal oder am Lebensmittel erklärt, wie Gäste sie finden. Für Preise fehlt so ein Satz. Mehr dazu in unseren Artikeln zu den Allergenen und den Pflichtangaben auf der Speisekarte.

Wie macht ihr es praktisch richtig?

  • Hängt am Eingang die kurze Preisliste aus.
  • Legt die digitale Karte auf die Tische, per QR-Code oder NFC-Sticker.
  • Haltet eine gedruckte Karte bereit und reicht sie jedem Gast, der keine digitale will. Das Team bietet sie von sich aus an.

Das kostet ein paar Ausdrucke im Monat und nimmt euch das Risiko. Auch Gäste, die nicht scannen wollen, sitzen dann nicht ratlos am Tisch.

Wie haltet ihr Papierkarte und digitale Karte gleich?

Am einfachsten mit einer festen Reihenfolge: zuerst digital, dann Papier. In der Speisekarte von NFCeez ändert ihr einen Preis in der App und veröffentlicht, und der nächste Gast am Tisch sieht ihn. Ist ein Gericht aus, markiert ihr es als nicht verfügbar. Die Allergene stehen am Gericht, und Gäste öffnen die Karte ohne App per NFC-Sticker oder QR-Code. Die Grenze: Die gedruckte Karte und die Liste am Eingang erstellt NFCeez nicht. Die druckt ihr weiter selbst und gleicht sie nach jeder Preisänderung ab.

Was tut ihr heute?

Euer nächster Schritt: Geht heute zur Tür, schaut, was dort hängt, und druckt zehn Karten für die Theke.

So macht es NFCeezErst digital ändern, dann das Papier nachziehen.Einen Preis ändert ihr in der App, und der nächste Gast am Tisch sieht ihn. Die gedruckte Karte für die Theke und den Eingang bleibt trotzdem eure Aufgabe.So funktioniert's

Fragen zur reinen QR-Speisekarte

  1. Neben dem Eingang muss ein Preisverzeichnis der wesentlichen Speisen und Getränke angebracht sein. Die ganze Karte muss es nicht sein.

  2. § 13 gilt für alle, die Speisen oder Getränke anbieten. Eine Grenze nach Größe nennt die Vorschrift nicht.

  3. Ja, aber gedruckte und digitale Preise sollten übereinstimmen, sonst gibt es Streit an der Kasse. Druckt die Papierkarte also neu, wenn sich etwas ändert.

  4. Ja, wenn sie gut lesbar ist. Gut lesbares Anbringen ist einer der drei Wege in § 13 Abs. 2.

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