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Aus Gästen werden Stammgäste.

Darf ich einen Gratis-Kaffee für eine Google-Bewertung anbieten?

Nein, lasst es. Google verbietet es ausdrücklich, und solche Bewertungen werden entfernt. Fragen dürft ihr trotzdem, nur ohne Gegenleistung.

Google und KI2 Min. LesezeitAktualisiert am 2. November 2026NFCeez Redaktion

Was genau verbietet Google?

Die Richtlinie nennt Bezahlung, Rabatte, kostenlose Waren und Dienstleistungen im Tausch gegen Bewertungen, und zwar auch für das Ändern oder Entfernen. Inhalte, die wegen eines solchen Anreizes gepostet wurden, werden entfernt. Das gilt auch dann, wenn ihr gar keine fünf Sterne verlangt. Ein Freigetränk für irgendeine ehrliche Bewertung bleibt ein Anreiz.

Verboten ist auch die Gegenrichtung: negative Bewertungen zu verhindern oder Gäste davon abzuhalten. Wer erst fragt, ob es geschmeckt hat, und nur Zufriedenen den Link gibt, bewegt sich also ebenfalls in einem Bereich, den Google nicht will.

Ist das auch gesetzlich verboten?

Das hängt vom Fall ab, aber ein Risiko ist es. Das UWG verbietet in Anhang Nummer 23c, gefälschte Bewertungen zu übermitteln oder in Auftrag zu geben. Bei gekauften Fünf-Sterne-Bewertungen ist das klar.

Beim Freigetränk gibt es weniger Klarheit. Das OLG Frankfurt entschied 2024 laut IT-Recht Kanzlei über einen Shop, der mit Bewertungen warb, für die man an einem Gewinnspiel teilnehmen konnte. Das Gericht fand das irreführend, weil der Hinweis darauf zu versteckt war. Schon ein mittelbarer Vorteil könne eine Bewertung verfälschen. Es ging dort um eigene Werbung eines Shops, nicht um Google und nicht um ein Café. Ein Urteil genau zum Gratis-Kaffee haben wir nicht gefunden. Für den Einzelfall ist die IHK eure Ansprechpartnerin.

Wie bekommt ihr Bewertungen ohne Belohnung?

Fragt im richtigen Moment und macht es leicht. Das reicht oft schon, weil die meisten Gäste schlicht nicht daran denken.

So fragt ihr beim Bezahlen"Wenn ihr mögt, schreibt uns doch ein paar ehrliche Zeilen auf Google. Das hilft uns sehr, weil uns so neue Gäste finden." Danach den Link zeigen und nichts weiter sagen.
  • Fragt alle, auch die, die nicht gelächelt haben.
  • Haltet den Link griffbereit, etwa auf einem QR-Code an der Kasse oder auf einem NFC-Sticker.
  • Beantwortet neue Bewertungen, auch die schlechten.

Mehr Wege findet ihr im Artikel zu mehr Google-Bewertungen.

Wie habt ihr den Link an der Kasse griffbereit?

Mit NFCeez tragt ihr den Link zu eurer Google-Bewertung in der App ein, und er steht ganz oben auf eurer Smart Page. Einen NFC-Sticker mit QR-Code klebt ihr an die Kasse und verbindet ihn, indem ihr euer Handy daranhaltet. Nach dem Satz von oben tippt der Gast darauf, landet ohne App auf eurer Seite und ist mit einem weiteren Tap bei Google. Die Grenze: Bitten müsst ihr weiterhin selbst, und belohnt wird dafür niemand. Mehr zur Smart Page.

Euer nächster Schritt: Nehmt jedes Schild und jeden Post runter, der eine Belohnung für Bewertungen verspricht, und übt den Satz oben eine Woche lang im Team.

So macht es NFCeezDer Bewertungslink, griffbereit an der Kasse.Ein NFC-Sticker mit QR-Code öffnet eure Smart Page, und der Link zur Google-Bewertung steht ganz oben. Ohne App und ohne Gegenleistung.So funktioniert's

Fragen zu Belohnungen für Bewertungen

  1. Das ändert nichts. Google verbietet den Anreiz selbst, unabhängig von der Sternezahl.

  2. Besser nicht. Auch das ist ein Anreiz, und das OLG Frankfurt fand Werbung mit Gewinnspiel-Bewertungen ohne deutlichen Hinweis irreführend.

  3. Nein. Googles Richtlinie nennt Interessenkonflikte, dazu zählen laut Google auch aktuelle oder frühere Beschäftigung.

  4. Ja. Bitten ohne Gegenleistung ist erlaubt, solange ihr niemanden davon abhaltet, auch Kritik zu schreiben.

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