Wie groß ist das Risiko im Lokal?
Klein, aber nicht null. Die hessenschau berichtet über Warnungen von Polizei und Landeskriminalamt: Täter überkleben echte Codes an Parkautomaten und Ladesäulen, der falsche führt auf eine echt wirkende Seite, die Kartendaten abgreift. Die US-Behörde FTC beschreibt das Gleiche für Parkautomaten.
Dort lohnt es sich für die Täter, weil Menschen dort ohnehin zahlen wollen. Eine Speisekarte verlangt kein Geld, und das macht sie zum schwächeren Ziel. Einen behördlich gemeldeten Fall aus einem Restaurant haben wir nicht gefunden. Das heißt nicht, dass es ihn nie gab. Technisch ist es bei euch genauso leicht wie am Automaten.
Was prüft ihr jeden Tag?
Macht es zum Teil des Tische-Eindeckens. Wer ohnehin an jedem Platz vorbeigeht, sieht einen fremden Aufkleber schnell. Die Polizei rät Gästen, sichtbar überklebte Codes nicht zu scannen, also sollte eure Karte nie wie ein Flicken auf einem Flicken aussehen.
Wie macht ihr es Fälschern schwerer?
- Sagt offen, dass über die Karte nie bezahlt wird. Wer dort nach Kartendaten gefragt wird, wird misstrauisch.
- Nutzt eine Adresse, die euren Namen zeigt. Die Verbraucherzentrale Hessen rät laut dem Bericht, nur zu scannen, wenn sichtbar ist, wohin der Code führt.
- Bringt Codes dort an, wo euer Team sie im Blick hat, und nicht im Außenbereich, an den nachts jeder kommt.
- Das gilt auch für NFC: Auch dort kann jemand einen fremden Sticker aufkleben. Zur Wahl zwischen beidem steht mehr unter NFC oder QR-Code, zum Anbringen unter NFC-Sticker in der Gastronomie.
Was tut ihr, wenn ihr einen findet?
- Fotografiert den Code und notiert Tisch und Uhrzeit, bevor ihr ihn entfernt.
- Prüft alle anderen Codes sofort.
- Erstattet Anzeige bei der Polizei.
- Sagt es den Gästen, die in der Zeit da waren, soweit ihr sie erreichen könnt, etwa über eure Social-Media-Kanäle.
Wie prüft ihr eure eigenen Sticker am schnellsten?
Bei den NFC-Stickern von NFCeez führen Tap und QR-Code auf eure Smart Page unter nfceez.de, gefolgt vom Namen eures Betriebs. Jeden Sticker verbindet ihr in der App mit eurem Betrieb und testet ihn dort, bevor er auf den Tisch kommt. Bei der Morgenrunde reicht dann ein Scan: Öffnet sich eure Seite, ist der Sticker eurer. Bezahlt wird dort nie, denn NFCeez nimmt keine Zahlungen an. Die Grenze: Einen fremden Aufkleber über eurem verhindert das nicht. Den Blick beim Eindecken braucht ihr weiter.
Was tut ihr ab morgen?
Euer nächster Schritt: Nehmt die Zwei-Minuten-Runde morgen früh in eure Öffnungsliste auf.
So macht es NFCeezEin Scan zeigt, ob der Sticker noch eurer ist.Jeder Sticker führt auf eure Smart Page unter eurem Namen. Getestet wird er in der App, bevor er klebt, und bezahlt wird dort nie.So funktioniert's

