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title: QR-Code-Speisekarte erstellen: So geht's richtig | NFCeez
url: https://nfceez.de/blog/qr-code-speisekarte/
language: de
description: QR-Code-Speisekarte erstellen: PDF oder echte Karte, ob der Code die gedruckte Karte ersetzen darf, wie ihr ihn druckt und vor falschen Codes schützt.
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# Wie erstellt ihr eine QR-Code-Speisekarte, die Gäste wirklich nutzen?

Der Code ist in fünf Minuten fertig. Entscheidend sind die Seite dahinter, der Druck und die Frage, ob die gedruckte Karte bleiben muss.

[Speisekarte](https://nfceez.de/blog/thema/speisekarte/) 6 Min. Lesezeit Aktualisiert am 2. November 2026 NFCeez Redaktion

Kurz gesagt

Eine QR-Code-Speisekarte erstellt ihr so: Legt eure Karte unter einer festen Webadresse an, erzeugt zu dieser Adresse einen QR-Code, druckt ihn mit freiem Rand, testet ihn mit mehreren Handys am Tisch und klebt ihn gut sichtbar auf. Der Code ist in Deutschland am sichersten eine Ergänzung: § 13 der Preisangabenverordnung nennt QR-Codes nicht, verlangt aber ein Preisverzeichnis für die Gäste.

Inhalt

- Wie erstellt ihr eine QR-Code-Speisekarte Schritt für Schritt?

- PDF oder digitale Karte: Was gehört hinter den Code?

- Darf ein QR-Code die gedruckte Speisekarte ersetzen?

- Wollen Gäste überhaupt eine QR-Code-Speisekarte?

- Wie muss der QR-Code gedruckt sein, damit er sicher funktioniert?

- Wie schützt ihr euch vor falschen QR-Codes?

- Was muss nach dem Scan passieren?

- QR-Code oder NFC-Sticker?

- Wie kommt eure Karte hinter den Code, ohne dass ihr eine Website baut?

- Was macht ihr heute?

Ein QR-Code ist nur ein gedruckter Link. Was Gäste davon halten, hängt fast ganz von der Seite ab, die sich danach öffnet. Die meisten Anleitungen hören beim Code auf, dabei beginnen dort die Fragen: Was gehört dahinter, darf die Papierkarte weg, und was passiert, wenn jemand einen falschen Code über euren klebt?


## Wie erstellt ihr eine QR-Code-Speisekarte Schritt für Schritt?

- Legt die Karte unter einer festen Adresse an. Eine Seite, deren Adresse sich nie ändert, keine Datei wie karte-final-2.pdf. Wie ihr sie aufbaut, steht in der Anleitung zur [digitalen Speisekarte](https://nfceez.de/blog/digitale-speisekarte-erstellen/).

- Erzeugt den QR-Code. Er enthält genau diese Adresse. Je kürzer sie ist, desto besser, dazu gleich mehr.

- Druckt einen Test. Einen Bogen, nicht gleich alles.

- Testet am Tisch. Drei Handys, darunter ein älteres, im Sitzen, abends bei eurem echten Licht.

- Klebt den Code auf, wo das Handy ohnehin liegt. Mit einem kurzen Satz dazu, siehe unten.

- Sagt es dem Team. Wer einen Gast begrüßt, sollte die Papierkarte und den Code in einem Satz anbieten können.

Text zum Kopieren für den Sticker

Unsere Karte aufs Handy: Kamera öffnen, Code scannen. Auf Wunsch bringen wir euch gern eine Papierkarte.

Eine App braucht dafür niemand: [Das iPhone liest QR-Codes mit der normalen Kamera](https://support.apple.com/guide/iphone/scan-a-qr-code-iphe8bda8762/ios), auch viele andere aktuelle Handys tun das.


## PDF oder digitale Karte: Was gehört hinter den Code?

Hinter den Code gehört eine Seite, die für das Handy gebaut ist. Ein PDF geht für den Anfang, zwingt Gäste aber oft zum Zoomen. Der Vergleich:

Frage PDF Karte als Webseite

Am Handy lesen Klein, oft zoomen und schieben Passt sich dem Bildschirm an

Preis ändern Neue Datei erzeugen und austauschen Eintrag ändern, sofort sichtbar

Gericht suchen, nach vegan filtern Kaum am Handy Möglich, je nach Werkzeug

Allergene am Gericht Meist Fußnoten am Ende Direkt am Gericht möglich

Sprachen Eine Datei je Sprache Umschalter möglich

Aufwand am ersten Tag Gering Höher, einmalig

Wollt ihr beim PDF bleiben, verlinkt es über eine feste Adresse, die ihr selbst auf die jeweils neue Datei umstellen könnt. Dann bleibt der gedruckte Code gültig.


## Darf ein QR-Code die gedruckte Speisekarte ersetzen?

Das ist in Deutschland nicht ausdrücklich geregelt, und deshalb solltet ihr den Code als Ergänzung planen. [§ 13 der Preisangabenverordnung](https://www.gesetze-im-internet.de/pangv_2022/__13.html) verlangt, dass das Preisverzeichnis gut lesbar angebracht, auf den Tischen ausgelegt oder jedem Gast vor der Bestellung vorgelegt wird. Neben dem Eingang muss außerdem eine Liste mit den wesentlichen Speisen und Getränken hängen. QR-Codes erwähnt die Vorschrift nicht. Auch das [Merkblatt der IHK Dortmund](https://www.ihk.de/dortmund/menue/branchen/dienstleistungen/gaststaettengewerbe/preisangaben-303686) nennt sie nicht und spricht von Preisverzeichnissen, die in ausreichender Zahl auf den Tischen liegen.

Eine deutsche Behördenaussage oder ein Urteil zur Frage haben wir nicht gefunden (Stand November 2026). Das [Verbraucherschutzministerium in Luxemburg](https://mpc.gouvernement.lu/dam-assets/le-minist%C3%A8re/enforcement/min-mpc-fiche-b2b-horeca-de-bd.pdf) schreibt für sein eigenes Recht klar: Der QR-Code ersetzt keine sichtbare und lesbare Karte am Platz, er kann sie nur ergänzen. Das gilt in Deutschland nicht, zeigt aber, wie eine Behörde die Sache sehen kann.

So bleibt ihr auf der sicheren Seite:

- Die Preisliste neben dem Eingang bleibt, auch wenn drinnen alles digital ist. Die Pflicht hängt nicht von der Karte am Tisch ab.

- Haltet gedruckte Karten bereit und bietet sie jedem Gast an.

- Für eine reine QR-Lösung fragt vorher eure IHK.

Für Allergene ist die Lage klarer: [§ 4 LMIDV](https://www.gesetze-im-internet.de/lmidv/__4.html) erlaubt ein elektronisches Angebot, wenn die Angaben unmittelbar und leicht zugänglich und vor dem Kauf lesbar sind und ein Hinweis im Betrieb erklärt, wie Gäste sie finden. Mehr dazu in den Artikeln zu den [Allergenen](https://nfceez.de/blog/allergene-speisekarte-kennzeichnen/) und den [Pflichtangaben](https://nfceez.de/blog/pflichtangaben-speisekarte/).


## Wollen Gäste überhaupt eine QR-Code-Speisekarte?

Viele Gäste bevorzugen Papier, deshalb ist Wahlfreiheit die bessere Lösung als ein Entweder-oder. Die beste Zahl, die wir gefunden haben, ist eine [Umfrage von Technomic aus dem Mai 2022](https://www.restaurantbusinessonline.com/technology/customers-really-dont-qr-code-menus) unter 1.000 Menschen in den USA: 88 % bevorzugten Papierkarten, in allen Generationen. 55 % fanden QR-Karten schwer zu lesen und zu durchstöbern, 67 % hielten sie für hygienischer. Die Umfrage ist einige Jahre alt, stammt aus den USA und fragt nach Vorlieben, nicht danach, was Gäste am Tisch tatsächlich tun.

Für euch heißt das: Stammgäste, die schnell den Tagesplan sehen wollen, und Reisende, die die Karte in ihrer Sprache lesen möchten, greifen eher zum Handy. Wer einen langen Abend plant, hält vielleicht lieber eine Karte in der Hand. Beides anzubieten kostet wenig und erspart euch Diskussionen am Tisch.


## Wie muss der QR-Code gedruckt sein, damit er sicher funktioniert?

Der Code braucht einen freien Rand, eine kurze Adresse und eine saubere Oberfläche. Das sagt der Erfinder des QR-Codes, DENSO WAVE, dazu:

- Freier Rand. [Rundherum vier Module](https://www.qrcode.com/en/howto/code.html) frei, also vier der kleinen Quadrate. Dort darf nichts gedruckt sein, auch kein Logo oder Muster.

- Kurze Adresse. [Je mehr Daten, desto mehr Module](https://www.qrcode.com/en/about/version.html) braucht der Code. Eine kurze Adresse ergibt also auf derselben Fläche größere Quadrate.

- Fehlerkorrektur. [QR-Codes können verschmutzte oder beschädigte Stellen ausgleichen](https://www.qrcode.com/en/about/error_correction.html), in mehreren Stufen. Für einen Tisch mit Fett und Feuchtigkeit wählt eine höhere Stufe, falls euer Generator das anbietet.

Eine feste Mindestgröße für Speisekarten nennt DENSO WAVE auf diesen Seiten nicht, und die Faustregeln im Netz konnten wir nicht belegen. Verlasst euch deshalb auf den Test: Druckt den Code in zwei Größen und scannt ihn im Sitzen mit drei Handys, auch mit einem älteren. Ein dunkler Code auf hellem Grund ist die übliche Wahl. Testet farbige oder invertierte Varianten besonders gründlich.

Prüft auch den Platz: Spiegelt die Lampe auf dem Code? Liegt er dort, wo Gläser stehen? Wird er beim Abwischen abgerieben? Kontrolliert alle Codes einmal im Monat, das dauert fünf Minuten.


## Wie schützt ihr euch vor falschen QR-Codes?

Falsche QR-Codes sind real: Betrüger überkleben echte Codes, Fachleute nennen das Quishing. Die [Verbraucherzentrale Niedersachsen](https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/themen/internet-telefon/betrug-qr-codes-quishing-so-schuetzen-sie-sich) beschreibt überklebte Codes an Ladesäulen und falsche Knöllchen und rät Verbrauchern, die Adresse zu prüfen und bei Eingabe von Zahlungsdaten besonders vorsichtig zu sein. Zu Speisekarten nennt sie keinen Fall, das Muster lässt sich aber auf jeden öffentlich zugänglichen Sticker übertragen.

- Druckt eure Adresse lesbar neben den Code, damit Gäste vergleichen können.

- Nutzt eine Adresse mit eurem Namen statt einer anonymen Kurzadresse. Die Verbraucherzentrale nennt Kurzlinks, die das Ziel verbergen, als Warnzeichen.

- Scannt bei eurer Monatskontrolle jeden Code selbst und schaut, wo er landet.

- Fragt auf der Kartenseite nie nach Zahlungsdaten oder Passwörtern.


## Was muss nach dem Scan passieren?

Nach dem Scan sollte sofort die Karte erscheinen, ohne App, ohne Anmeldung und ohne Hürde. Prüft diese Punkte:

- Tempo. Große Fotos bremsen, besonders bei schwachem Netz. Testet im echten Gastraum, auch ohne WLAN.

- Cookie-Fenster. Der Code selbst speichert nichts, die Seite dahinter vielleicht schon. Nach [§ 25 TDDDG](https://www.gesetze-im-internet.de/ttdsg/__25.html) braucht das Speichern oder Auslesen von Informationen auf dem Gerät eine Einwilligung, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Fragt euren Anbieter, was seine Seite tut.

- Erster Blick. Gäste sollten sofort Kategorien sehen und keinen Werbebanner.

- Sprache. Reisen viele Gäste an, übersetzt die Karte und bietet einen sichtbaren Umschalter an.


## QR-Code oder NFC-Sticker?

Mit einem QR-Code kommt jeder Gast mit Kamera an die Karte, ein NFC-Sticker öffnet sie mit einem Tippen. Beide kombiniert sind die robusteste Lösung, die Unterschiede erklärt [NFC oder QR-Code](https://nfceez.de/blog/nfc-oder-qr-code/).


## Wie kommt eure Karte hinter den Code, ohne dass ihr eine Website baut?

In der NFCeez App fotografiert ihr eure Speisekarte oder ladet ein PDF hoch, bis zu 20 Seiten. Nach drei Ja-oder-Nein-Fragen liest die KI jede Seite zweimal und macht daraus Gerichte mit Preisen, Größen und Kategorien. Bleibt ein Preis unklar, fragt sie euch. Danach schaut ihr alles durch und veröffentlicht. Die Karte liegt dann auf eurer Smart Page unter nfceez.de, gefolgt vom Namen eures Betriebs: eine feste Adresse, die ihr lesbar neben den Code drucken könnt.

Die NFC-Sticker von NFCeez haben den QR-Code gleich mit drauf. Jeden Sticker verbindet ihr in der App, indem ihr euer Handy daranhaltet. Gäste öffnen die Karte ohne App und ohne Cookie-Banner, wählen eine von 25 Sprachen und suchen nach Gerichten. Ändert sich ein Preis, passt ihr ihn in der App an. Ist etwas aus, markiert ihr es. Der gedruckte Code bleibt derselbe.

Die Grenze: Bestellt und bezahlt wird weiter beim Personal und an der Kasse, das ist kein Bestellsystem. Die Preisliste am Eingang und gedruckte Karten braucht ihr trotzdem. Die einzelnen Schritte zeigt die Seite zur [digitalen Speisekarte](https://nfceez.de/funktionen/digitale-speisekarte/).


## Was macht ihr heute?

Euer nächster Schritt: Druckt heute einen Testcode auf normales Papier, legt ihn auf euren dunkelsten Tisch und scannt ihn mit dem ältesten Handy im Team.

[ So macht es NFCeez Eine feste Adresse hinter dem Code. Die KI macht aus dem Foto eurer Karte eine Seite fürs Handy. Preise ändert ihr in der App, und der gedruckte Code bleibt derselbe. So funktioniert's ](https://nfceez.de/funktionen/digitale-speisekarte/) Quellen

- [Preisangabenverordnung, § 13 Gaststätten](https://www.gesetze-im-internet.de/pangv_2022/__13.html)

- [LMIDV, § 4](https://www.gesetze-im-internet.de/lmidv/__4.html)

- [IHK Dortmund: Preisangaben im Gaststättengewerbe](https://www.ihk.de/dortmund/menue/branchen/dienstleistungen/gaststaettengewerbe/preisangaben-303686)

- [Ministère de la Protection des consommateurs Luxembourg: Die Preisangabe im Horeca-Bereich (2023)](https://mpc.gouvernement.lu/dam-assets/le-minist%C3%A8re/enforcement/min-mpc-fiche-b2b-horeca-de-bd.pdf)

- [Technomic-Umfrage Mai 2022, berichtet von Restaurant Business](https://www.restaurantbusinessonline.com/technology/customers-really-dont-qr-code-menus)

- [DENSO WAVE: QR Code version and modules](https://www.qrcode.com/en/about/version.html)

- [DENSO WAVE: QR Code error correction](https://www.qrcode.com/en/about/error_correction.html)

- [DENSO WAVE: How to determine QR Code symbol size and margin](https://www.qrcode.com/en/howto/code.html)

- [Verbraucherzentrale Niedersachsen: Betrug mit QR-Codes, Quishing (Stand Februar 2025)](https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/themen/internet-telefon/betrug-qr-codes-quishing-so-schuetzen-sie-sich)

- [Apple Support: Scan a QR code with your iPhone camera](https://support.apple.com/guide/iphone/scan-a-qr-code-iphe8bda8762/ios)

- [TDDDG, § 25](https://www.gesetze-im-internet.de/ttdsg/__25.html)


## Fragen zur QR-Code-Speisekarte

Die Preisangabenverordnung erwähnt QR-Codes nicht und verlangt ein Preisverzeichnis, das ausliegt, gut lesbar angebracht ist oder jedem Gast vorgelegt wird. Plant deshalb gedruckte Karten ein und klärt eine reine QR-Lösung vorher mit eurer IHK.

Für eine reine Speisekarte nicht, ein Code für alle Tische reicht. Eigene Codes pro Tisch sind vor allem bei Bestellsystemen nötig, wenn das System wissen muss, wo der Gast sitzt.

Nein, solange der Code auf eine feste Adresse zeigt und ihr nur den Inhalt dahinter ändert. Neu drucken müsst ihr erst, wenn sich die Adresse selbst ändert.

In der Regel nicht. Das iPhone liest QR-Codes mit der normalen Kamera, und auch viele andere aktuelle Handys können das. Wer das nicht kann oder will, bekommt die Karte auf Papier.

DENSO WAVE nennt auf seinen Seiten keine feste Größe für Tische, wichtig sind der freie Rand von vier Modulen und eine kurze Adresse. Druckt zwei Größen und testet sie im Sitzen mit drei Handys.


## Weiterlesen.

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- ](https://nfceez.de/blog/pflichtangaben-speisekarte/)
